Projekte


Im Laufe der Jahre konnten wir mit Ihrer Hilfe viele Projekte in Malaika Children´s Home verwirklichen. Damit dies weiterhin möglich ist hoffen wir auch in Zukunft auf Ihre Unterstützung.

Wir möchten Ihnen einige dieser Projekte vorstellen, damit Sie nachvollziehen können, welche Bandbreite an Hilfestellung unser Verein leistet und wofür die eingesetzten Mittel ausgegeben werden.

Solar-KleinkochstelleMit den Solar-Kleinkochstellen, der Photovoltaik und dem Wassersystem wollen wir auch beispielhafte, praktikable Lösungen im Umgang mit umweltfreundlichen Energien zum Nachahmen vorstellen.

 

Wasserprojekt

Wie bereits berichtet, wollen wir im Kinderheim nicht eine Insel mit fortschrittlicher Technik nur für uns sein, sondern auch die Infrastruktur der umliegenden Bevölkerung stärken.

BrunnenbauBrunnenbau

Daher haben wir Leitungen nach draußen verlegt und Tanks gebaut, damit die umliegenden Familien sauberes Wasser an den Zapfstellen erhalten. Jeder kann sich an einer Wasserstelle registrieren lassen. Die Anwohner wählen ein Komitee, das monatlich einen „Wasserpfennig“ erhebt, der für die künftige Unterhaltung angespart wird. „Ein Zapfmeister“ führt die Aufsicht und verteilt das Wasser in die mitgebrachten Behälter.

BrunnenbauBrunnenbau

Das Wasser aus dem neu gegrabenen Brunner (ca. 25m tief) wird in den Hochbehälter gepumpt und versorgt nun auch das Haus der größeren Jungs.
   

Teeanbau

Die Kooperation für Teeanbau macht gute Fortschritte. Unsere Beihilfe zum Bau des Lagerhauses ist eine große Ermutigung.

Jeweils am 1. Sonntag im Monat trifft sich das Komitee im Gehöft von Interessenten zur öffentlichen Werbeveranstaltung mit Sammlung. Unsere Komiteemitglieder von Malaika sind auch hier leitend tätig. Es wurden inzwischen 160 neue Familien geworben, die Tee anpflanzen.

Als Verein helfen wir mit einem Zuschuss, wenn die Eigeninitiative und Vorleistung stimmt.

   

AIDS-Programm

Das AIDS-Programm ist für unsere Gruppe mit 40 – 50 infizierten Frauen und Männern fester Bestandteil. Der Verein unterstützt mit Lebensmitteln, Medizin und ärztlicher Betreuung und - wenn nötig - auch mit einem Krankenhausaufenthalt zusammen mit dem Verein Aidshilfe.

Selbsthilfegruppe HIV/Aids

Die meisten Teilnehmer unserer Selbsthilfegruppe sind Frauen, oft schon sehr schwach, so dass sie kaum noch auf dem Feld arbeiten können. Die Männer sind bereits gestorben und die Frauen tragen die ganze Bürde der Familie mit ihren heranwachsenden Kindern berichtet Peter L. (seit 2005 Berater der Selbsthilfegruppe HIV/Aids). Sein Zuhause ist zugleich eine Anlaufstelle für Hilfesuchende, die sich oft verstecken und sich nicht trauen.

 

   

Greenhouse und Milchkühe

GewächshausDie Projekte wurden mit Unterstützung von AMREF (African Medical Research Foundation – Afrikanische Stiftung für Gesundheit und Forschung), einer Nichtregierungsorganisation ins Leben gerufen. Hierbei geht es um die bessere Versorgung von Kindern.

Diese soll durch den Anbau zusätzlicher Gemüsesorten realisiert werden. Im Kinderheim ist das zunächst mit dem Anbau von Tomaten begonnen worden, wozu es einer besonderen Bodenbeschaffenheit bedarf, die im Gewächshaus gewährleistet werden soll.

Leider ging es zunächst weniger hoffnungsvoll los. Alle Tomatenpflanzen ließen ihre Köpfe hängen. Es stellte sich heraus, dass sie von einer Krankheit befallen waren, die im ganzen Westen in gleicher Weise hausierte. Jetzt wird nach fachkundiger Anweisung die Erde ausgetauscht, neu gepflanzt, um dann hoffentlich eine gute Ernte zu erzielen.

MilchküheZusätzlich wurden von AMREF zwei hochwertige Milchkühe gespendet zur eigenen Versorgung.

Im Rahmen der Programme von AMREF werden jeweils ein bis zwei Mitarbeiter vom Kinderheim einerseits zur Fortbildung eingeladen und andererseits vor Ort mit ihnen Schulungen durchgeführt.

AMREF verfolgt das Ziel, einen flächendeckenden Basisgesundheitsdienst in Ostafrika mit einheimischen Fachkräften zu ermöglichen.
   

Klinik

Malaika Health Centre heißt unsere neue Klinik, eine Tagesambulanz mit einigen stationären Betten und Entbindungsstation. Anfangs hatten wir noch Schwierigkeiten mit den Genehmigungen. Man braucht einen Medical Officer, um die Betriebsgenehmigung zu bekommen. Ebenso einen ausgebildeten Techniker für das Labor. Dazu zwei staatlich examinierte Krankenschwestern. Fachkräfte sind sehr knapp geworden im Land Kenia, in dem der Gesundheitsminister von Ärzte- und Krankenschwestermangel spricht – 5000 Ärzte und 17 000 Krankenschwestern kommen auf 41 Mio Einwohner.

Malaika Health Centre

Asuna hat die Fachkräfte vom Hochland in Kitale angeworben. Wir haben jetzt die personellen Bedingungen insgesamt erfüllt, so dass die Zentralregierung in Nairobi, das Health Ministerium, das o.k gegeben hat und die Klinik 2011 offiziell eröffnet werden konnte.

Wartebereich der KlinikNun überlegen wir, dass wir mit den Gebühren etc. im Bereich des Möglichen sind, überzeugende Arbeit liefern, so dass das Ganze gut angenommen wird. Ein kleines Nebengebäude im Eingangsbereich muss noch eingerichtet werden. Es beinhaltet eine Küche und einen Essraum, ein Mpesa Zimmer, das ist der neue Geldverkehr im Lande, der über Handytransfer abgewickelt wird.